Welche Bemerkung bringt das Betreibungsamt auf dem Betreibungsregisterauszug an?

"Gemäss Art. 46 SchKG ist der Schuldner an seinem Wohnsitz bzw. Sitz zu betreiben. Ob die oben genannte Person im massgeblichen Zeitraum ihren Wohnsitz bzw. Sitz tatsächlich im Betreibungskreis des ausstellenden Betreibungsamtes hat oder gehabt hat, wurde nicht überprüft. Sofern sich der Wohnsitz bzw. Sitz in einem anderen Betreibungskreis befindet oder befunden hat, ist bei diesem Betreibungsamt ein separater Betreibungsregisterauszug einzuholen. Der vorliegende Auszug enthält eine Zusammenstellung aller Betreibungen, die im Laufe der vergangenen fünf Jahre beim ausstellenden Betreibungsamt gegen die oben genannte Person eingeleitet worden sind. Aufgeführt werden auch eingestellte Betreibungen sowie die Betreibungen, welche infolge Ablaufs der Jahresfrist von Art. 88 SchKG nicht fortgesetzt werden können. Nicht Inhalt der Betreibungsauskunft bilden dagegen Betreibungen, die der Gläubiger zurückgezogen hat (Art. 8a Abs. 3 SchKG), auch wenn der Rückzug nach Bezahlung der Forderung erfolgt ist. Die Betreibungsauskunft enthält im Weiteren die Zahl der beim ausstellenden Betreibungsamt verzeichneten, unverjährten und noch nicht getilgten Verlustscheine aus Pfändungen. Konkurse sowie Verlustscheine aus Konkursen werden aufgeführt, sofern sie dem ausstellenden Betreibungsamt gemeldet worden sind."
Quelle: Weisung der Dienststelle Oberaufsicht für Schuldbetreibung und Konkurs Nr. 1, Seite 3, vom 1. Mai 2014.


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