Was passiert wenn kein Rechtsvorschlag eingelegt wird?

Ist die Betreibung nicht durch Rechtsvorschlag (oder durch gerichtlichen Entscheid) gestoppt worden, so kann der Gläubiger frühestens 20 Tage nach der Zustellung des Zahlungsbefehls das Fortsetzungsbegehren stellen, Art. 88 Abs. 1 SchKG. Für den Schuldner bedeutet dies, dass es sehr bald zur Pfändungankündigung (Art. 90 SchKG) oder zur Konkurandrohung (Art. 159 SchKG) kommen kann.

Achtung: Der Schuldner sollte unbedingt Rechtsvorschlag einlegen, wenn der Bestand, die Höhe oder die Fälligkeit der Forderung bestritten werden.


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